Spargel und Riesling
Zwei Saisonfavoriten für einen unvergesslichen Frühsommer
Die Spargelsaison in der Pfalz dauert genau achtzehn Wochen. Wer weiß (oder entdecken will), wie gut diese schmecken können, plant seine Reise ins Kloster Hornbach gerne zu dieser Zeit.
Kaum ist der letzte Frost überstanden, streckt er sich dem Licht entgegen: der weiße Spargel der Pfalz. Bis zum Johannistag am 24. Juni regiert er als ungekrönter König der Saison und in der Küche des Klosters Hornbach nimmt diesen Moment sehr ernst. Denn was wir Ihnen in dieser Zeit servieren, wächst wenige Kilometer entfernt im sandigen, leichten Boden der Region, die seit Jahrhunderten für ihr köstliches „Weißes Gold“ bekannt ist.
Pfälzer Spargel ist zart-fleischig und von einer Frische, die sofort verrät, wie kurz der Weg vom Feld auf den Teller war. In der Küche des Klosters Hornbach wird er klassisch wie zeitgemäß interpretiert, mit Produkten aus der Region, die seinen Geschmackscharakter zum Leuchten bringen.
Einfach köstlich, köstlich einfach
Wir lieben den Spargel auf zweierlei Art: klassisch mit schaumiger Sauce Hollandaise und einem Aufschnitt vom regionalen Schinken, so wie es die Pfalz seit Generationen kennt, und in zeitgemäßeren Interpretationen mit ganz pur, gewürzt mit Wildkräutern aus der Umgebung und gebräunter Butter, die seinen milden Eigengeschmack auf das Feinste unterstreicht.
Zu ihm gehört in der Pfalz unweigerlich ein Glas Riesling. Die Rebsorte, die auf den Lössböden und Kalksteinhängen der Deutschen Weinstraße ihre ganze Eleganz entfaltet, bringt genau jene Fruchtsäure und mineralische Lebendigkeit mit, die ein gutes Spargelgericht als Balance braucht. Das bedeutet für Sie: vor Ihnen köstliches Spargelgericht, dazu im Glas ein trockener Pfälzer Riesling. Das erste Sommerleuchten über dem Klosterhof tut ein Übriges.
Spargel zuhause zubereiten: unsere Küchentipps
Frischen Spargel erkennen Sie am fest geschlossenen Köpfchen und am saftigen Anschnitt, der beim Zusammendrücken leicht quietscht. Zu Hause schälen Sie ihn großzügig von oben nach unten, das Köpfchen dabei aussparend. Ins Kochwasser gehören eine Prise Salz und ein Teelöffel Zucker, denn beide betonen die natürliche Süße der Stangen. Zehn bis fünfzehn Minuten genügen, je nach Stärke, für einen Gargrad mit noch etwas Biss.
Nunc est bibendum, rief schon Horaz: Jetzt ist die Zeit zum Trinken. Wir ergänzen: und zum Tafeln. Am liebsten mit Spargel und Riesling, am liebsten im Kloster Hornbach











